Verlängerung


Quelle: alinghi.com

Der Streit zwischen Alinghi und Oracle geht in die Verlängerung, denn Alinghi verliert vor dem New York Supreme Court die aktuelle Klage. Demnach darf das Rennen nicht im arabischen Emirat Ras al-Khaimah ausgetragen werden, zumindest nicht im Winterhalbjahr.

America"s Cup nicht in den Emiraten Alinghi verliert | Alinghi unterliegt im Streit um Austragungsort

unsportliches Verhalten?

Ob es sich bei der gerichtlichen Eingabe von Oracle um unsportliches Verhalten handelt oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle mehr, denn der Schlagzeile der NZZ ist wenig hinzufügen: America’s Cup – Farce mit Fortsetzungen und für die durch die ewigen Prozesse ausgeschlossenen war es auf jeden Fall eine gute Idee, eine eigene Serie zu gründen.

AllforOne

AllforOne heiß ein Projekt, das Jochen Schümann und Stephane Kandler aus der Taufe gehoben haben, um bereits im November bei der "Louis Vuitton World Series" an den Start zu gehen. Das große Ziel ist allerdings beim nächsten Americas-Cup dabei zu sein und deutschen Olympiaseglern eine Perspektive als Profisegler zu geben.

Dabei beschränkt sich das Team aber nicht nur auf Starts in den 12ern sondern will auch in kleineren Klassen, die bei Regattaserien wie Audi MedCup, der RC44-Serie und World Match Racing Tour an den Start gehen.

Mehr auf der Homepage des Teams AllforOne und im Interview auf welt.de Schümann trimmt die Deutschen für den America’s Cup

VOR: Ausgabe 2011/12

Bis zum Start des nächsten Volvooceanrace vergehen noch 2 Jahre, aber schon jetzt wurden die neuen Regeln bekanntgegeben, damit sich die Teams entsprechend darauf vorbereiten können. Ziel bei der Neugestaltung der Regeln war es vor allem, die Sicherheit zu erhöhen und die Kosten für eine erfolgreiche Teilnahme zu reduzieren.

Herausgekommen ist dabei ein umfangreiches Regelwerk, daß u.a. die Anzahl der nutzbaren Segel und auch die Crewstärke (normal 11, Frauencrews bis 14) beschränkt. Um die Kosten bei der Entwicklung von Schiffen zu beschränken darf jedes Team darf nur maximal ein neues Boot bauen und Schiffe, die nach dem 15.3.2011 gesegelt wurden, müssen dann auch im Rennen genutzt werden. Gleichzeitig wurde auch das minimale Bootsgewicht erhöht.

Die Kosten für eine erfolgreiche Kampagne sollen so bei ca. 20 Mio. EURO liegen, was insbesondere die Leistungsunterschiede auf Grund extrem hoher Budgets reduzieren soll. Beim letzten VOR hatten einige Teams weit über 30 Mio. EURO zur Verfügung und landeten dementsprechend weit vorne.

Den kompletten Text gibt es hier: 2011-12 RULE BREAKS NEW GROUND