Hamburger Manöver

Hamburger Manöver

Gestoßen bin ich über den Begriff bei einer Diskussion der 505-Segler und da er mir neu war, hieß es zu suchen. Aber schon die ersten Suchergebnisse sind sehr gut brauchbar.

Beim Hamburger Manöver handelt es sich um ein Mann-über-Bord-Manöver (MOB). Der entscheidende Punkt ist, mit back stehender Fock zu wenden und so auf den zu rettenden zuzufahren. Vorteil ist, daß es schnell geht und man das Schiff nicht treiben lassen muß. In alten Leerbüchern wird oft ein Q-Wende-Manöver beschrieben, was deutlich komplizierter auszuführen wäre.

Eine schöne Erklärung findet sich hier: Sicherheit auf See – Sicherheitsmanöver. Zu anderen MOBs sagt wikipedia noch etwas: Mann-über-Bord-Manöver

Es geht nicht ums Segeln

Schon lange ist klar, daß es beim Americas Cup im Allgemeinen und bei der aktuellen Ausgabe im Besonderen nicht mehr ums Segeln geht. So verwundert es auch nicht, daß 2 Wochen vor dem Start zu den ersten Rennen erneut Klage eingereicht wurde (America’s Cup: rechtliche Streitereien und schöne Bilder). Verwunderlich ist vielmehr, welche Geschwindigkeiten die Gefährte auch bei noch so geringem Wind erreichen können:


Quelle des Bildes, BMOR: From the back of the boat